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  • Gastropavillon ETH-Hönggerberg, 1.Preis


    Team Neuland:                 Roberto Ranieli, Moritz Wernli, Maria Viñé

    Architektur:                       Tuñon & Ruckstuhl

    selektiver Studienauftrag:   2014 

     

    Am Ende der Wolfgang-Pauli-Strasse, leicht aus der Achse heraus geschoben, steht der neue Gastropavillon an der nördlichen Hönggerbergkuppe mit Weitsicht auf das Limmattal. Eine sehr stimmungsvolle Föhrengruppe im Osten der Parzelle leitet die Vegetation des Waldfragments auf dem Hönggerberg ein. Zusammen mit einer sehr dichten Wildhecke im Nordosten der Parzelle wird die Sicht auf das Limmattal im Norden regelrecht gerahmt. 

    Im Westen des Pavillons wird eine weitere Baumgruppe aus Föhren und einheimischen hochstämmigen Laubbäumen vorgesehen, sodass der Pavillon in Ost-Westachse und in Nord-Südachse sehr unterschiedliche räumliche Qualitäten bietet. Einerseits gegen Osten und Westen die räumliche Nähe zu den Baumgruppen, andererseits die großzügige Transparenz in Nord-Südrichtung zwischen der kontemplativen Weite der Fernsicht nach Norden und der zum Campus orientierten besonnten Terrasse im Süden. 

    Die Baumgruppen werden ergänzt mit einer Unterpflanzung aus Wald-Stauden.

    Ein leicht vom Boden abgesetzter Holzsteg führt im Osten durch die Baumgruppe hindurch zu einer kleinen Holz-Terrasse, auf der man inmitten von Bäumen und Waldpflanzen und dem räumlichen Abschluss des Hügels im Süden in einer intimeren Stimmung die Fernsicht geniessen kann.